Rezension

Die kombinierte Konsole: Nintendo Switch

Die kombinierte Konsole: Nintendo Switch
So sieht sie aus, die kombinierte Konsole Nintendo Switch. Christophe Gateau/dpa
1/1

von Hendrik Heinscher (13) und Theo Knoblich (13)

Heinrich-Heine-Schule Heikendorf, Klasse 8a

Nach dem geringen Erfolg der Vorgängerkonsole Wii U veröffentlichte die Videospielfirma Nintendo
am 3.3. dieses Jahres die Nintendo Switch. Das Gerät, welches eine
Kombination aus Heimkonsole und Handheld (tragbare Konsole) ist, verkaufte sich
in der ersten Woche bereits millionenfach, was der Firma viel Geld einbrachte.
Doch warum wird die Nintendo Switch so gehypt und gleichzeitig gehasst?

Die Konsole an sich besteht aus einem Display (6,2 Zoll) und zwei Joy-Controllern
(Joy-Cons), welche im tragbaren Modus an den Display angeschlossen werden.
Diese können mit der Konsole in blau und rot oder grau gekauft werden. Die
Konsole hat standardmäßig einen Speicherplatz von 32 GB, was für die
vergleichsweise speicherplatzlastigen Spiele sehr klein ist. Der Speicher ist
aber mit SD-Karten bis zu 2 Terrabyte erweiterbar.  Das Display lässt sich an ein Dock anschließen,
das über ein HDMI-Kabel mit dem Fernseher verbunden ist. So  kann mit den Joy-Cons auf dem Fernseher  gespielt und das Display gleichzeitig
aufgeladen werden. Im Lieferumfang enthalten ist eine Joy-Con Halterung, welche
die beiden Controller zu einem einzelnen zusammenführt. Separat erhältlich ist
eine Joy-Con Aufladehalterung, welche die Controller beim Spielen auflädt. Die
Joy-Controller verfügen über eine HD-Rumble-Funktion, die es ermöglicht,
Vibrationen so genau und realistisch zu erzeugen, dass man z. B. eine Anzahl
von Murmeln „im Controller“ spürt.

Für 70 Euro kann man einen Pro-Controller erwerben, welcher zwar teuer ist, aber für
manche Spiele sehr  wichtig sein kann, wie Hisashi Nogami (Produzent von Splatoon 2) in  einem Interview erwähnte. Es gibt den
Pro-Controller in 3 verschiedenen Ausführungen: Klassisch, im Xenoblade
Chronicles 2-Stil und im Stil von Splatoon 2.

In der Startphase waren vergleichsweise wenige große Spieltitel erhältlich, weshalb es
sich für einige potenzielle Kunden nicht lohnte, die Konsole bei
Veröffentlichung zu kaufen.

Doch mittlerweile sind genügend Spiele erschienen, um die Konsole im
Weihnachtsgeschäft relevant sein zu lassen.

Ein weiterer Kritikpunkt der Käufer war, dass durch das Einschieben in das Dock Kratzer
entstehen können. Diese können jedoch mit einer im Elektrofachgeschäft zu
kaufenden Schutzfolie vermieden werden. Des weiteren kamen Verbindungsprobleme
bei dem linken Joy-Con auf. Diese können bei Nintendos Kundendienst kostenlos
behoben werden. Weitere auftretende Komplikationen sind z.B. Pixelfehler, ein
flackernder Bildschirm oder sogar verbogene Konsolen.

Amiibo sind mit der Switch kompatibel. Dies sind interaktive Figuren, die mit der Nintendo
Switch, dem Nintendo 3DS und der Wii U verbunden werden können. Über sie können
neue Waffen, Spielmodi oder Charakteranpassungen freigeschaltet werden. 

Die Meinungen über die Nintendo Switch sind gespalten, aber dennoch kann es sich durchaus
lohnen sie zu kaufen, da es sich besonders durch die Exklusiv-Titel auszahlt.



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