Aus dem Alltag eines Taxifahrers

Gymnasium WellingdorfGymnasium Wellingdorf 22. November 2017

von Tufan Ikilli

Klasse 8b, Gymnasium Wellingdorf

MiSch-Reporter Tufan hat Irfan Ickilli, einen Taxifahrer aus Kiel, interviewt.

Was erleben Sie oft, wenn Sie Taxi fahren?

Es passiert oft, dass ich älteren Leuten helfen muss oder das z.B. Jugendliche kotzen müssen, da sie Alkohol
getrunken haben. Wir machen öfters auch spezielle Fahrten wie
Einkaufsfahrten oder Krankenfahrten.

Können Sie uns mehr über die speziellen Fahrten erzählen?

Die Einkaufsfahrten sind so, dass ich einen Auftrag bekomme, was ich holen soll.

Bei Krankenfahrten bring ich z.B. Nieren vom
Ort zum Krankenhaus.

Was machen Sie mit Ausreißern, die den Preis nicht zahlen
wollen?

Ich sperre sie im Auto ein und rufe die Polizei. Es kann auch
passieren, dass Leute aus dem Auto rauskommen und wegrennen. Dann darf ich ihn
festhalten, bis die Polizei kommt. Wenn die Polizei kommt, übernimmt die das.

Was war generell das Verrückteste, was Ihnen je passiert ist?

Ein Mann ist aus dem Auto gegangen, ohne zu bezahlen. Ich bin
hinterher gerannt und, um ihn festzuhalten, musste ich mich auf ihn setzen, da ich
ihn sonst nicht hätte halten können. Am Ende ging alles gut aus, da die Polizei
rechtzeitig kam.

Wie merken Sie sich die ganzen Wege und Orte in Kiel?

Als erstes macht man eine Ortskenntnisprüfung (P-Schein).

Danach macht man das öfters und dann wird das zum Alltag, oder anders
gesagt wird es zur Routine. Wenn es Routine ist, dann hat man keine
Schwierigkeiten mehr, sich so etwas zu merken.

Wie kommen die Informationen, wo die- oder derjenige ist, zu Ihnen?

Bei uns ist es so, dass die Informationen von der Leitstelle
per Funk zu uns gesendet werden.

Es ist sehr simpel und der Funk ist auch sehr leicht zu
bedienen.

Würden Sie empfehlen, Taxifahrer zu werden?

Als Taxifahrer muss man auch Nächte durchmachen Also sollte
man auch gute Nerven und einen guten Kreislauf haben. Dann steht dem nichts im
Weg.

 
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