Max Meintz, Gymnasium Kronshagen

Warum wird RB Leipzig so gehasst?

Der deutsche Fußballverein Rasenballsport Leipzig (RB Leipzig), wurde 2009 vom Großkonzern ,,Red Bull‘‘ ins Leben gerufen und muss sich seitdem mit sehr vielen Vorwürfen und Hate auseinandersetzen.
Der Verein wurde am 19. Mai 2009 gegründet und übernahm zur Saison 2009/10 das Startrecht des Fünftligisten SSV Markranstädt. Zur Saison 2016/17 spielten sie dann in der Bundesliga mit. Doch warum hassen jetzt alle diesen Verein?
Der Grund ist das ganze Geld, was in den Verein durch den Großkonzern Red Bull hineingepumpt wurde. Was sich andere Vereine jahrelang erarbeiten müssen, bekommt RB Leipzig von heute auf morgen. Durch das ganze Geld kann sich der Verein neue und gute Spieler kaufen  und er kann sich ein komplett neues und modernes Sportzentrum leisten. Und das nur, damit die Marke für sich wirbt. Das lassen die Fans aber nicht einfach so über sich ergehen. Sie beleidigen den Club vor allem im Internet. Dort ist nämlich gerade ein besonderer Hashtag sehr populär, nämlich #neinzuRB. Auch in der Öffentlichkeit wird sehr hart gegen den Club aus Leipzig geschossen. In den Stadien stehen Fans in den Rängen mit riesigen Bannern mit Hassnachrichten gegen RB Leipzig. In Online-Shops gibt es mittlerweile schon T-Shirts, Schals, Pullover, Aufkleber oder Fahnen mit dem Aufdruck NEIN ZU RB!. Die bisher härteste Aktion kam jedoch von den Fans von Dynamo Dresden, die beim Heimspiel in der 1. Pokalrunde einfach einen echten Bullenkopf mitten auf die Straße vorm Stadion warfen.
Doch nicht alle haben einen Riesenhass gegen den Verein, wie zum Beispiel ein Fan von Mainz 05 vor dem anstehenden Spiel gegen RB Leipzig : ,, Wir als Fans wollen immer wieder unser Alleinstellungsmerkmal- den Weg unseres Erfolges- herausstellen und feiern. Das werden wir in München, in Hoffenheim, in Hamburg, in Wolfsburg. Und das werden wir auch in Leipzig. Deshalb kommt es nicht in Frage , das Spiel zu boykottieren.‘‘
Kritiker sagen, dass die soziale Verankerung mit den Fans fehlt. Der Verein handelt nicht im Sinne der Fans oder Kommune. Es geht dem Club hauptsächlich ums Geld. Deshalb sind viele gegen die Kommerzialisierung, ihnen fehlt die Tradition. Doch man kann Tradition auch mit Geld verbinden. Das beste Beispiel dafür ist der deutsche Rekordmeister FC Bayern München. Doch der  Hass  gegen RB Leipzig wird noch ein wenig bestehen bleiben. Der Verien muss lernen, damit umzugehen, bis die Fans den Club akzeptiert haben.


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