Absturz der Jugend?

Aaron Kreuer, Lisa Kruschwitz, Martha Rades 19. November 2020
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KIEL. Die neusten Studienergebnisse zeigen, dass aktuell ca. 33% der Jugendlichen im Alter von 12-17 Jahren regelmäßig, also mindestens einmal in der Woche, Alkohol trinken. Dazu im Gegensatz hat eine Umfrage in unserem Jahrgang (9.Klasse) gezeigt, das 78% überhaupt schon einmal Alkohol getrunken haben und 34% schon betrunken waren.
Zum Konsum von Alkohol und Drogen haben wir zwei Schüler befragt. Einer der Schüler meinte: „Ich habe schon viel probiert, aber ich habe den Geschmack noch nie gemocht." Als wir ihn fragten, ob er sich vorstellen könne, irgendwann regelmäßig zu trinken, antwortete er: „Wenn auf der Flasche stehen würde, dass es gut schmeckt und es bunt und grell leuchten oder glitzern würde, würde ich es trinken."
Ein zweiter Schüler meinte: „Ich trinke ganz selten." Dies tue er nur unter Freunden und wegen der Gemeinschaft. Allerdings trinke er nie aus Gruppenzwang. Viele Jugendliche wollen dazu gehören und lassen sich so schnell von älteren Jugendlichen mitreißen. „Manchmal will ich gar kein Alkohol trinken, aber wenn die anderen dann was trinken, trink ich deswegen auch was, da ich nicht Nein sagen kann." , sagte der Schüler.
Unsere Umfrage hat auch ergeben, dass schon 30% der Schüler und Schülerinnen unseres Jahrgangs einmal geraucht haben. Einer der Schüler, die wir interviewt haben, antwortete auf die Frage, warum er angefangen hat zu rauchen: „Angefangen mit Zigaretten rauchen habe ich, weil ein Freund die Idee dazu hatte und dann haben wir das ausprobiert und jetzt mach ich das ab und zu mal." Im Gegensatz dazu meinte der andere Schüler, dass er nie rauchen würde, da ihm schon allein vom Geruch übel wird.
Es gibt viele Gründe, weswegen Jugendliche anfangen zu trinken und zu Rauchen. Oft ist es der Gruppenzwang oder die Neugierde, aber oft auch, dass die Eltern selber trinken oder Rauchen und die Kinder somit beeinflussen.
Allerdings ist der Konsum von Alkohol und Drogen nie positiv, da die Wirkung nur kurz anhält und es nachweislich Schäden verursacht. Einer der Schüler meinte, dass ihn der Konsum von Cannabis weniger beeinflusse als das Rauchen und Trinken. „Was ich mittlerweile merke ist, dass wenn ich nach dem Rauchen Sport mache, dass mir relativ schnell die Ausdauer fehlt." Wir raten: Finger weg von Drogen!!!

 
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