Der gemobbte "Jude" - "Das Unwort"

Yasmin und Liza (RBZ Wirtschaft . Kiel/ASH-20c) 20. November 2020
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Der Film „Das Unwort", handelt von einem jüdischen Schüler, der wegen seiner Religion gemobbt wird. Iris Berben, die Schauspielerin, engagiert sich selber seit Jahren für Israel und gegen Antisemitismus. Sie sagt, der Film sei eine Herzensangelegenheit von ihr gewesen. „Der Umgang mit unserer Geschichte begleitet mich seit Jahrzehnten und ist Teil meines Alltags", erzählte sie. - Die Erinnerung an schreckliche Zeiten ist immer wieder wichtig!

Das Drehbuch faszinierte Berben, da so ein ernstes und trauriges Thema mit großer Leichtigkeit und Humor erzählt wurde. Sie war begeistert von der Idee es mit Humor zu erzählen. Sie ist der Meinung, dass man über Humor mehr Menschen erreichen würde.
Sie ist überzeugt davon, dass wir uns unbedingt mit unserer Geschichte auseinander setzen sollten, wir sollten sie kennen, um mit der Gegenwart bewusster umgehen zu können. - Aber passt Humor zu so einem Thema?

Der Film „Das Unwort" basiert auf realen Geschehnissen, die sich in unserer Gegenwart wiederspiegeln, sagt die Schauspielerin, denn das Wort „Jude" habe sich leider in den letzten Jahren auf Schulhöfen als Schimpfwort durchgesetzt. - Hast du dieses oder ein anderes Schimpfwort selber benutz oder wurdest du mit ähnlichen Worten beschimpft?


Aber in dem Film geht es nicht nur um den gemobbten Juden. Es geht um viel mehr. Wie zum Beispiel die Klassenlehrerin, die politisch so korrekt ist, dass sie alles falsch macht. Um die Eltern des jüdischen und muslimischen Schülers. Noch sympathischer macht es den Film, dass dort keiner der Rollen frei von Vorurteilen sind.

Die Schauspielerin fragt sich nun, inwiefern grenzen wir selber aus und wo gäbe es für jemanden von uns Grauzonen? - Habt ihr euch diese Frage auch schon mal gestellt?


Wenn du Lust hast darüber gemeinsam nachzudenken oder wenn du deinen Standpunkt zu Vorurteilen mit anderen diskutieren möchtest, dann bist du hier richtig!

 
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