Leben wir jetzt schon in der Zukunft?

Von Lina und Bent Matthiesen, Gymnasium Altenholz 19. November 2020
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Unternehmensriese Elon Musk bringt die Informationen direkt ins Gehirn

Von Lina und Bent Matthiesen

Dänischenhagen. Jeder kennt das Problem: Es liegt einem etwas auf der Zunge, aber man kommt einfach nicht drauf. Elon Musk schafft die Grundlage dafür, dass so etwas künftig nicht mehr passiert.
Mit dem im Jahr 2016 gegründeten Unternehmen Neuralink, bietet Elon Musk die Chancen Blindheit, Lähmungen, Schmerzen, aber auch psychische Krankheiten zu heilen.
Außerdem verspricht Musk in naher Zukunft Funktionen wie Gedankenspeicherung, Kommunikation über Gedanken und zum Beispiel das Abspielen von Musik im Kopf. In erster Linie liegt die Priorität jedoch in der Medizin.
Neuralink ist ein vom Unternehmen entwickelter Gehirnchip, welcher in die Schädeldecke implantiert wird und über feinste Drähte mit dem Gehirn kommuniziert. Dieser Chip wird bei einer einstündigen Operation von einer entwickelten Maschine eingebaut. Hierbei fräst die Maschine ein kleines Loch in die Schädeldecke, verbindet die Drähte mit dem Gehirn und setzt den Chip ein. Zuletzt wird die Öffnung wieder zugenäht und übrig bleibt lediglich eine kleine Narbe an der Kopfhaut. Das Gehirnimplantat ist sofort nutzbar und kann problemlos in den Alltag integriert werden.
Über Bluetooth verbindet sich der Chip mit einer App auf dem Smartphone, über die Befehle gesendet werden.
Aufgeladen wird das Implantat über ein kabelloses Aufladegerät, welches durch einen eingebauten Magneten an der Kopfhaut hält und so ein ungestörtes Aufladen ermöglicht.
Mögliche Risiken sind die Fernsteuerung des eigenen Körpers, sowie Fehlfunktionen im System.
Zum Beispiel könnten durch Hackerangriffe Signale an verschiedenste Muskelgruppen gesendet werden und somit die Kontrolle über den Körper übernommen werden.
Um solche Probleme zu minimieren, arbeiten etwa 100 Entwickler im Firmensitz in San Francisco stetig an der Verbesserung des Prototypen.
Das bisherige Problem lag darin, dass die Drähte des Chips zu dick waren und es so zu Gehirnblutungen bei den für die Tests eingesetzten Tieren kam.
Der daraufhin neu entwickelte Prototyp wurde im August 2020 an 600 Schweinen getestet, welche alle sogar nach mehreren Wochen keine merklichen Nebenwirkungen aufwiesen. Auch bei den Operationen gab es keine Komplikationen.
„In den Anfangsphasen werden die Kosten noch sehr hoch sein, wir gehen jedoch davon aus, dass der Chip inklusive Operation nach einiger Zeit nur noch wenige tausend Dollar kosten wird." Erklärt Elon Musk während einer Pressekonferenz. Zudem geht das Unternehmen davon aus, dass erste Implantate schon Anfang 2021 an Menschen getestet werden und nach einigen Jahren frei käuflich sind.
Ob Elon Musk mit diesem zukünftigen Chip einen großen Erfolg haben wird, steht in den Sternen. In einer kleinen Umfrage einer neunten Klasse, zeigt sich das Ergebnis, dass sich 60% der Befragten den Chip einbauen lassen und sich somit den Alltag erleichtern würden.

 
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