Die Digitalisierung der Landwirtschaft

Bero Turkiewicz, 8b, Dahlmannschule 14. November 2021 1 Kommentar(e)
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Schon heute kommt man in der Landwirtschaft um Digital Farming nicht herum. Befasst man sich mit der Frage, wie die Landwirtschaft sich in den kommenden Jahren entwickeln wird, stößt man immer wieder auf den Begriff des „Digital Farming" - der „digitalen Landwirtschaft". Der Begriff „Digitalisierung" bedeutet, dass analoge Daten oder Werte in ein digital nutzbares Format umgewandelt und anschließend gespeichert werden, um sie auszuwerten, damit der Ertrag gesteigert werden kann. Beim Digital Farming geht es darum, einzelne Produktionen am Hof zu automatisieren.Die Digitalisierung der Landwirtschaft hat mit der Nutzung von GPS-Daten begonnen, wodurch landwirtschaftliche Fahrzeuge optimiert und Treibstoff eingespart werden konnte. Landwirte wurden damit Vorreiter bei der Nutzung dieser Technik. Auf den Feldern können selbstfahrende Landmaschinen problemlos ihren Tätigkeiten nachgehen, der Weg zum Acker gestaltet sich durch den komplexen Einfluss des Straßenverkehrs noch schwierig.Damit die Böden geschont werden, erstellt man Ertragskarten, um anschließend den Bedarf der Pflanze mit Dünger oderPflanzenschutzmitteln individuell zu decken. Gleichzeitig wird die Umwelt geschützt, Ausgaben gesenkt und der Ertrag gesteigert. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit den Daten, die während des Düngevorgangs aufgezeichnet werden, staatlich geforderte Formulare auszufüllen. Somit hat der Bauer einen guten Überblick, wann er welche Fläche spritzen oder düngen muss. Nicht nur im Ackerbau werden Abläufe vereinfacht, auch in der Viehhaltung kommen technische Hilfen zu Gunsten des Landwirtes zum Einsatz, wie z.B. Melkautomaten und Fütterungssysteme. Diese stellen sich auf jede einzelne Kuh und ihre Bedürfnisse individuell ein. Genauso werden mit Sensoren die Inhaltsstoffe der Milch und der Gesundheitszustand der Kühe analysiert, die Ergebnisse werden direkt auf ein Endgerät übermittelt. Diese Technik wird schon heute in der Landwirtschaft eingesetzt, aber in keiner allzu fernen Zukunft spielt Augmented Reality eine große Rolle. Per Smartphone oder Tablet und der entsprechenden App bekommt der Landwirt eine tiefere Einsicht, beispielsweise in die verschiedenen Erdschichten seines Feldes. Bald helfen Smart Glasses in der Landwirtschaft, indem sie Krankheiten von Pflanzen erkennen. Zugleich könnten viele Bauernhöfe eine flexibilisierte Biogasanlage bewirtschaften. Diese haben das Potential, Schlüsselfaktor der Energiewende zu sein und damit beizutragen, die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten. Die technische Weiterentwicklung bringt Hoffnungen und Ängste mit sich. Betriebe müssen effizienter und kostensparender wirtschaften, um die komplexen Anforderungen zu erfüllen.Technik vereinfacht die Arbeitsabläufe, weist aber auch Lücken in der Sicherheit auf. Die Datensicherheit ist sehr wichtig, denn ansonsten kann z.B. die Milchindustrie verstärkten Druck in der Preisverhandlung ausüben, wenn die Daten über die Qualität der gelieferten Milch falsch ermittelt wurden.Auch können Daten, wie z.B. vom Düngen, den Bauern in Schwierigkeiten bringen. Falls er Mineralien überdosiert auf den Feldern ausgebracht hat, ist es für den Staat einfacher, dieses nachzuweisen und Strafzahlungen zu verhängen.Die Betriebssicherheit ist ein Aspekt, der zum Risiko werden kann. Wenn das System oder das Internet ausfällt, steht der Bauernhof still. Um die digitale Landwirtschaft zuverlässig zu machen, wird die Entwicklung von ausgereiften Lösungen benötigt. Die Abhängigkeit von der Technik muss abgesichert werden, damit landwirtschaftliche Unternehmen auch in der Zukunft reibungslos wirtschaften können. Quelle: diverse YouTube-Videos

 
1 Kommentar(e)
  1. Jamy & Max
    16. November 2021

    Uns hat der Text gut gefallen, auch dass du über so ein Thema berichtet hast worüber sonst keiner berichten würde.

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