Fin Bartels – Vom Max-Planck-Schüler zum Fußballprofi

Jandira Kloppenburg und Hanna Löchner, 8c (MPS Kiel) 16. November 2021
Hanna (links) und Jandira mit Fin Bartels © Jandira Kloppenburg und Hanna Löchner
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Was haben wir mit Fin Bartels gemeinsam? Genau wie er früher gehen wir jetzt auf die Max-Planck-Schule. Daher haben wir Fin Bartels interviewt und ihm einige Fragen über seinen Alltag und sein Training gestellt. Der Mittelfeldspieler von Holstein Kiel hatte, wie er uns erzählte, schon seitdem er fünf Jahre alt ist, den Traum Profifußballer zu werden. In der Saison 2005/2006 spielte er dann erstmals im Profikader mit und damit auch das erste Mal für Holstein-Kiel. Bis 2007 spielte er bei Holstein, danach wechselte er immer wieder den Verein bis wer 2019/2020 wieder zu Holstein zurück kam. 2008 schaffte er es sogar in die Auswahl der deutschen Nationalmannschaft U 21.
Wir fragten ihn außerdem nach seiner Freizeit mit der Familie. Er meinte er hätte relativ viel Zeit, da er nur morgens Training hat und nur einmal in der Woche morgens und mittags. In seiner Schullaufbahn lief es leider nicht immer so rund, da er sich mehr auf Fußball konzentriert hatte.
Natürlich interessiert uns auch die Situation während der Pandemie. Die Mannschaft von Holstein Kiel musste schon zwei Mal in Quarantäne. Das erste Mal musste sogar seine ganze Familie mit, das zweite Mal nur er alleine. Er hielt sich dann im Schlafzimmer ohne jeglichen Kontakt zu seiner Familie. Und mit wem würde er am liebsten aus der Mannschaft in Quarantäne gehen? Dazu sagte Fin Bartels: „Am liebsten mit keinem, ich sehe die ja eh jeden Tag." Wir haben ihn auch gefragt, was das schönste Erlebnis in seiner Karriere war. Darauf antwortete er: „Es gab ein paar schöne Erlebnisse, aber jetzt vor kurzem der Sieg im Pokal gegen den FC Bayern. Das ist ja bestimmt auch noch vielen in Erinnerung." Damit sollte er Recht behalten. Schließlich wurde für seine Leistung in diesem Spiel zum Pokalhelden der letzten Saison gewählt und durfte sich im DFB-Pokal-"Walk of Fame" verewigen. Die traurigsten Erlebnisse in seiner Fußballkarriere waren hingegen, dass er insgesamt vier Mal abgestiegen ist.
Die jetzige Saison läuft „durchwachsen". Dies lege am Verlust wichtiger Spieler und dem Trainerwechsel. Er würde diese Saison gerne noch ein paar Spiele gewinnen und am liebsten noch ein paar Tore schießen. Bei bitteren Niederlagen helfen ihm am meisten seine Frau und Kinder. Auf die Frage, was er der Nationalmannschaft bei der WM 2022 zutrauen würde, antwortete er: „Ich bin eh gespannt, wie das alles in Qatar ablaufen wird, tippe aber natürlich auf den Weltmeistertitel."
Nach einem Spiel gucke er meistens als erstes aufs Handy und gab dazu den Kommentar: „Die heutige Jugend eben." Als seinen Kabinennachbar habe er die beiden Abwehrspieler Hauke Wahl und Steffen Thesker. Am liebsten würde er mit dem Manchester City Trainer Pep Guardiola trainieren. Und sonst? Neben dem Profifußballer sei er allerdings eher ein chaotischen Familienmensch.

 
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