we:comment>

Armut - kein Problem?

Mia-Lotta, 8c, Gymnasium Schloss Plön 20. November 2022 4 Kommentar(e)
© imago/U. J. Alexander (Stuttgarter Zeitung)

Momentan ist von diesem Thema, auch aufgrund des Ukrainekriegs, kaum noch zu hören - so gut wie gar nicht. Das bedeutet aber nicht, dass es das Problem nicht mehr gibt. Es sollte also nicht heißen „aus den Augen, aus dem Sinn"!

Stattdessen sollte man versuchen zu helfen und auch andere hierzu animieren. Gehen wir aber erstmal genauer darauf ein und stellen uns die Frage: Was ist Armut und wo gibt es überhaupt Armutsprobleme?
Die Definition von Armut lautet: Die Grundbedürfnisse eines Menschen können nicht zufriedengestellt werden. Man ist extrem arm, wenn man pro Tag weniger als 1.90 Dollar ($) zur Verfügung hat. In Euro entspräche das 1,83€. Die Frage, wo es Armut gibt, ist schnell geklärt. Armut gibt es auf der ganzen Welt. Klar - nicht auf jedem qm² und nicht überall gleich stark verteilt.
Wenn ich an Armut denke, fällt mir als erstes Afrika ein. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass in Afrika die zehn ärmsten Länder der Welt liegen. Das sind Burundi, Südsudan, Somalia, Mosambik, Madagaskar, Sierra Leone, Zentralafrikanische Republik, Malawi, Niger und die Demokratische Republik Kongo. Doch woran liegt es überhaupt, dass in Afrika viele Länder so arm sind? Ein Grund für die extreme Armut ist das rasante Wachstum der Bevölkerung dort. Die Probleme in den Ländern sind außerdem zahlreich und werden durch ein schnelles Bevölkerungswachstum vergrößert: Hunger, Krankheit, hohe Kindersterblichkeitsrate und ein nicht ausreichendes Bildungs- und Gesundheitssystem. Durch die Armut in Afrika flüchten viele Menschen aus ihrem Land und suchen eine neue Heimat, die sie aufnehmen und ihnen ein besseres Leben verprechen kann.

Man braucht aber gar nicht unbedingt weit zu reisen, um Armut zu finden. Denn auch hier in Deutschland gibt es Armut. Schleswig-Holstein liegt im Bundesvergleich auf Platz 14 von 16, ist also auf Platz drei, wenn man guckt, wo am wenigsten Armut existiert. Es hat also noch für die Bronze-Medaille gereicht. Auf den Plätzen eins und zwei liegen Bayern und Baden-Württemberg. Am schlechtesten abgeschnitten hat Bremen (Quelle: https://www.bpb.de). Vor allem im Ruhrgebiet Deutschlands ist die Armut signifikant. Diese Städte gehören zum Ruhrgebiet: Bottrop, Dortmund, Hamm, Essen, Mülheim, Herne, Gelsenkirchen, Bochum, Oberhausen, Duisburg. Im Ruhrgebiet leben rund 5,8 Millionen, von denen 1,2 Millionen Menschen in Armut leben. In Gelsenkirchen sind die meisten Kinder deutschlandweit von Armut gefährdet (Quelle: https://www,derwesten.de).

Armut entsteht jedoch auch durch Kriege! Deshalb sollte sie gerade zur jetzigen Zeit Beachtung finden. Um zu helfen, kann man an Organisationen spenden, eine Patenschaft eingehen oder auch ganz einfach Leuten, welche auf der Straße sitzen etwas zum Essen spenden. Für uns ist es eine kleine Geste, für die betroffenen Leute eine große Freude. Allgemein gibt es viele Wege, um zu helfen!

Ich finde, dass es viel zu viel Armut gibt und ich hoffe, dass dieses Thema nicht wegen anderer aktueller Themen in Vergessenheit gerät, denn der Ukrainekrieg oder Corona haben Armut deutlich vorangebracht.
Wir haben auch zu bedenken, dass wir durch unser Konsumverhalten Armut, beziehungsweise niedrige Einkommen in Niedriglohnländern unterstützen. Wenn wir uns ein T-Shirt für fünf Euro kaufen, welches zum Beispiel in China oder Bangladesch gefertigt wurde, landet nur ein verschwindend geringer Betrag hiervon beim Fabrikarbeiter.

 
4 Kommentar(e)
  1. Fritti
    21. November 2022

    Sehr spannend, boothylicious
  2. Svea
    21. November 2022

    Sehr guter Text Lotti!
  3. Jorvas
    21. November 2022

    Das ist ja ein sehr gelungener Text!! Ich finde du hast dasThema gut auf den Punkt gebracht und die Probleme deutlich beschrieben! LG Jorven
  4. Max Und Matts
    21. November 2022

    Ich finde das dein Text gut ist und das du einen link für die Quelle gegeben hast. Außerdem fand ich es toll das du ein Beispiel von Deutschland eingebracht hast.

Kommentar schreiben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert