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Norddeutschlands beste Bonbons

Leni, Viktoria, Greta, 9a Gymnasium Altenholz 18. November 2022
© Greta Rönnau

Bonbonkocherei Eckernförde-Hier entstehen Norddeutschlands beste Bonbons

Als wir den charmanten Altstadt Innenhof betreten, werden wir schon herzlich mit offenen Türen empfangen. Durch die klaren Glasscheiben sehen wir schon die Bonbons die einen erwarten. Während, wir die Türschwelle übertreten, kommt uns der süßliche Geruch von Zucker und verschiedensten Aromen entgegen. Das Erste, was uns ins Auge fällt, sind die Maschinen und die verschiedenen traditionellen Walzen. Man sieht bereits die Mitarbeiter fleißig den heißen Teig vorbereiten, um ihn später in köstliche Bonbons verarbeiten zu können. Danach entdecken wir begeistert die vielen Reihen voll mit bunten Süßigkeiten. Vor unseren Augen liegen die verschiedensten Formen und Farben, von Fischen und Muscheln zu Rosen und Herzen ist alles vorhanden. Wir befinden uns in der Bonbonkocherei Eckernförde.


Die Bonbonkocherrei zählt zu einen von Eckernfördes beliebtesten Touristenmagneten. Aber wie ist es zu ihr gekommen? Die Eigentümerin Heike Hinrichs war bereit dazu uns ihre herzerwärmende Geschichte, von ihr und ihrem Mann, Hermann Hinrichs zu erzählen, wie sie zu der Bonbonkochrrei gekommen sind. Es hatte damit begonnen, dass Hinrichs während seiner Studienzeit Maschinen für die Herstellung von Bonbons entwickelt hat. Deshalb musste er lernen, wie man Bonbons produziert. Dies hatte ihm so viel Freude bereitet, dass er: „ am Zucker kleben geblieben ist", so berichtet Heike Hinrichs. Daraufhin sind die beiden ins Freilichtmuseum Molfsee eingeladen wurden. Um das alte Handwerk der Bonbonherstellung den Menschen nahezubringen. Das hatte es ihnen so angetan, dass sie es beruflich weiterführen wollten.

Schon einen Teil ihrer Kindheit und Jugend haben die Hinrichs in Eckernförde verbracht, daher hielten sie das Gebäude für einen geeigneten Ort für ihren eigenen Betrieb. Das Bauwerk der Bonbonkocherrei war schon immer ein Betriebsgebäude. Rund um 1880 war das Gebäude eine Gerberei, in der Leder hergestellt wurde. Die nachfolgend zu einer Fischräucherrei wurde, in dem auch heute noch der alte Schornstein zu sehen ist. Im Jahr 2006 erfüllte sich das Ehepaar dann seinen Traum und eröffnete seine eigene Bonbonkocherrei.

Auch während des Corona Lockdowns haben Heike und Herrmann Hinrichs den Betrieb gut geleitet bekommen, indem sie Ampeln installiert und einen Bonbonautomaten im Innenhof aufgestellt haben. Selbst in dieser schwierigen Zeit haben sie es geschafft niemanden aus ihrem Team entlassen zu müssen. ,, Wir haben Solidarität erfahren", erzählt uns die Geschäftsführerin.


Die Kunden versammeln sich vor der Glasscheibe, hinter der ein Angestellter anfängt Die Bonbons bestehen aus drei einfachen Zutaten, Kristallzucker, einem geringen Wasseranteil und Glucose, besser bekannt als Traubenzucker. ,,Den daraus entstehenden Teig bereitet man Folgend zu, man erhitzt die drei Zutaten auf 150 Grad, knetet den heißen Bonbonteig und fügt Aromen und Farben hinzu und zieht den Teig lang um die Farbe besser einzuarbeiten. Im Anschluss wird der abgekühlte Bonbonteig in die Walzen, unter denen einige schon bis zu 40 Jahre alt sind, gegeben und zu leckeren Bonbons gepresst. Zum Schluss werden die fertigen Bonbons getrennt und gesiebt", erklärt uns der freundliche Mitarbeiter. Manche Bonbons werden am Ende auch noch mit Schokolade überzogen.
Anfangs waren es nur die Bonbons, die im Hause Hinrichs hergestellt wurden, doch dem Ehepaar hat es eine große Freude bereitet, mit der Schokolade zu arbeiten denn, ,,wenn man Schokolade im Haus hat, entwickelt sich immer was", so die Chefin, daraufhin entstand die Idee der Schokolade ihren eigenen Platz in der Bonbonkocherei zu geben.


Bevor wir den Laden betreten, schauen wir uns die bunten Fensterscheiben der Schokoladenfabrik entgegen, durch die man schon die verschiedensten Arten von Schokolade erkennen kann. Als wir den Laden betreten, steigt uns sofort ein Nussaroma und der Geruch von Schokolade in die Nase. Vor uns liegen nun die einzigartigen Schokoladentafeln, von bunten Mustern, fruchtigen Toppings bis hin zu verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen ist alles vorhanden, und lässt uns das Wasser im Mund zusammenlaufen.


Nachdem wir uns nun unsere Tüten mit unseren Lieblingsbonbons und Schokoladen erfüllt haben, verlassen wir den harmonischen Altstadtinnenhof, der zu der Bonbonkocherei von Heike und Hermann Hinrichs gehört. Der süßliche Geruch, der von den Köstlichkeiten aus kommt, weht uns noch den Weg nach draußen nach.

 

 
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