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WM in Katar: Das Versagen der FIFA

Finn G. 3. November 2022 1 Kommentar(e)

Mit dem Risiko, dass die FIFA meine Glosse als dumme Lästerei oder mich als Sport verachtenden Menschen bezeichnen und wutentbrannt den Browser schließen wird: Ich mag Katar als Austragungsort für die WM nicht und noch lächerlicher finde ich die Argumente der FIFA für Katar.
Wenn ihr euch jetzt fragt, welche Argumente denn bitte für Katar sprechen sollten, seid ihr sicher nicht die ersten, die diese Gedanken hatten. Ich musste auch erstmal recherchieren, was überhaupt für diesen Austragungsort spricht. Die FIFA will durch eine WM unter anderem die Frauenrechte verbessern, was aber absehbar nicht passieren wird, denn die Rechte für Frauen sind in Katar gesetzlich sehr klein gehalten. Hat die FIFA wirklich gedacht, dass Frauen gleichberechtigt werden mit Männern, nur weil sie gemeinsam mit Männern die Spiele schauen dürfen und so ein starkes Gemeinschaftsgefühl entsteht, dass Gesetze umgeschrieben werden? Dass das sich so schnell nicht ändern wird, hätte auch ein 5.Klässler oder eine 5. Klässlerin nach 5 Minuten recherchieren sagen können. Außerdem sind auch die gewollten Effekte für mehr Förderung des asiatischen Fußballs, der in Arabien sehr beliebt sein soll, nicht eingetreten, sondern 15.000 Menschen sind ums Leben gekommen, damit Stadien gebaut werden können. Die meisten Arbeiter sind Gastarbeiter, denen man die Pässe weggenommen hat und wie Dreck behandelt. Da sieht man ja wie toll der Fußball die Menschen vor Ort verbindet und unterstützt. Bis jetzt hat das Sportevent nur Schlechtes hervorgebracht und Ausbeutung unterstützt. Wenn ihr jetzt denkt, wie man sowas in Deutschland nur unterstützen kann, geht es euch so wie vielen Menschen. In Deutschland sind laut einer Umfrage 50% der befragten Personen dafür, dass die deutsche National Elf dieses Jahr nicht teilnehmen sollte. Auch in Frankreich ist die Schamgrenze gegen solch menschenverachtende Spiele als Unterhaltung sehr hoch. Viele Städte in Frankreich, wie Paris und Marseille verbieten es, die Fußballspiele öffentlich auf großen Livebildschirmen zu übertragen - aus Respekt. Und um der Toten zu gedenken, soll es vor jedem Spiel eine Schweigeminute geben - jawohl, ihr habt es richtig gehört: eine einzige Minute vor einem 90-minütigen Spiel soll die 15.000 Todesopfer und die menschenunwürdigen Bedingungen ausgleichen!

Quelle:

https://www.n-tv.de/sport/fussball/Wer-zur-WM-faehrt-wird-Teil-des-Missbrauchs-article23054112.htmlhttps://www.stern.de/panorama/wissen/fussball-wm-2022--was-spricht-fuer-katar-als-austragungsort--31882330.htmlr

 
1 Kommentar(e)
  1. Max Z.
    7. November 2022

    Hallo Finn, deine Glosse ist wirklich sehr gut geworden. Du hast deine Meinung wirklich sehr gut und humorvoll geäußert und dabei hast du trotzdem sehr viele Informationen genannt. Es hat mir sehr viel Spaß gebracht deine Glosse zu lesen.

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