Ein Monat in Spanien

Simran Kumar, Klasse 8b, Gymnasium Wellingdorf 19. November 2025 2 Kommentar(e)

Im August 2025 nahm meine Cousine Anjali Kumar an einem Erasmus-Auslandsprogramm teil, das ihr die Möglichkeit gab, einen Monat in der spanischen Stadt Blanes an der Costa Brava zu verbringen. Ziel dieses Austausches war es, Arbeitserfahrung sowie kulturelle und sprachliche Kenntnisse zu sammeln.

Während ihres Aufenthalts wohnte sie gemeinsam mit zehn weiteren Personen aus ihrer Klasse in einem Apartment. Laut ihr war das Zusammenleben sehr spannend, aber auch anstrengend. Dadurch lernte sie jedoch Selbstständigkeit und Verantwortung.

Nebenbei musste sie auch arbeiten. Ihre Arbeitsstelle befand sich nicht direkt in Blanes, sondern in der Nachbarstadt Lloret de Mar. Dort arbeitete sie von 9 bis 13 Uhr in einem Hotel. Die Arbeit war abwechslungsreich, aber nicht zu herausfordernd. Jedoch stellte die Kommunikation eine große Herausforderung dar, da viele Kunden des Hotels Franzosen waren, die weder Spanisch sprachen noch sich bemühten, Englisch zu sprechen.

Zweimal pro Woche (dienstags und donnerstags) musste sie auch zur Schule gehen, wo sie Spanisch lernte. Dies verbesserte ihre Sprachkenntnisse deutlich. Besonders der Kontakt zu spanischen Studenten half ihr dabei, die Sprache besser zu verstehen und zu sprechen.

Jeden Freitag fanden Ausflüge mit spanischen Studenten statt, die bald danach auch nach Deutschland kamen. Hierbei  lernte sie mehr über ihr Umfeld, die spanische Kultur, das Essen und das Leben in Spanien. Diese Ausflüge gehörten, so Anjali, zu den schönsten Momenten ihres Aufenthalts. Sie und ihre Klassenkameraden reisten während dessen oft durch Spanien. In nur einem Monat waren sie allein fünfmal in Barcelona, außerdem in anderen Städten wie Tarragona, Girona und weiteren.

Dabei fiel meiner Cousine auf,  dass sie viel mehr laufen musste als in Deutschland. An den meisten Tagen kam sie auf über 10.000 Schritte, oft sogar auf deutlich mehr. Erst als sie wieder an ihrem Wohnort in Deutschland, in Braunschweig, ankam, merkte sie den Unterschied.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln war sie nicht sehr zufrieden, da diese oft sehr chaotisch und unzuverlässig waren. Das bereitete ihr große Probleme, da sie ja jeden Morgen auf diese angewiesen war.

Trotz dieser Schwierigkeiten war sie der Austausch für sie eine sehr wertvolle Erfahrung. Sie hat viel dazugelernt – sei es sprachlich oder in Bezug auf ihre Selbstständigkeit. Wenn sie die Chance wieder hätte, würde sie sehr gern erneut an einem Austauschmonat teilnehmen und ihn jedem weiterempfehlen.

 
2 Kommentar(e)
  1. Lukas
    26. November 2025

    Ich finde das du ein sehr spezielles und eigenes Thema genommen hast und finde das es ein sehr guter Text geworden ist.
  2. ElisaIstCool47
    27. November 2025

    Toller Text! Bin begeistert! Cheers!

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