Bildungsaufsteiger 1

Adele Lisi Kirsch, 8a, Jungmannschule 21. November 2025
© Dieses Bild wurde mit KI über Chat-Gpt generiert

Kinder aus bildungsfernen Verhältnissen bilden oft eine nächste Generation aus bildungsfernen Erwachsenen. Aber wieso ist das so? Es liegt meistens daran, dass sie keinen Bezug zur Bildung bekommen, aber Vorurteile und Selbstunterschätzung spielen auch eine große Rolle. So denken viele bildungsferne Kinder, dass sie dumm sind und es eh zu nichts bringen, dies kriegen sie auch häufig genug von Außenstehenden wie Lehrern, aber auch von Leuten aus ihrem direkten Umfeld wie Familienmitgliedern zu hören. Sätze wie :,, Es ist mir doch egal welche Noten du kriegst ", sind oft keine Seltenheit und vermitteln diesen Kindern, dass Noten sowieso egal sind und dass die Schule ihnen eh nicht helfen wird. So gehen potentielle Ärzte, Anwälte und Professoren verloren und sind gefangen in ihrem sozialen Gefängnis.
Bildungsaufsteiger wiederum haben es geschafft aus diesem Gefängnis auszubrechen und ihrem sozialen Stand zu entkommen. Sie hatten vielleicht Glück oder eine Art Mentor außerhalb ihres Umfeldes oder vielleicht auch einfach eine riesige emotionale und mentale Stärke, die ihnen geraten hat, niemals aufzugeben. Im Fall von Achim Kirsch (52) war es z.B. das Fernsehen. Durch das Fernsehen konnte er verschiedene Perspektiven auf die Welt erhaschen und außerdem eine Menge lernen. So konnte er schon sein Leben lang hochdeutsch sprechen, obwohl er aus der Eifel stammt, in der man einen sehr starken Dialekt spricht. Das zeigt unteranderem, was für einen riesengroßen Einfluss Inhalte im Fernsehen oder sozial Media auf ein beeinflussbares Kind haben können. Ob nun einen guten oder schlechten Einfluss: in Achims Fall war es definitiv ein guter. Durch diesen hat er schon in frühen Jahren lernen können. Achim hatte auch mit Vorurteilen und Komentaren zu kämpfen, welche hauptsächlich von seinen Lehrern ausgingen, dazu muss man allerdings sagen, dass es sich um eine andere Zeit handelt, in der es noch ziemlich häufig zu solchen Kommentaren von Lehrern kam, doch auch heute gibt es noch Lehrer, teilt mir seine Tochter (24) mit, die es nicht für falsch ansehen, Schülern mitzuteilen, wie dumm so doch seien und wie viel Glück sie doch hätten, wenn sie es später auch nur zu irgendetwas bringen würden.
Natürlich hat es auch mit den Veranlagungen zutun, denn Achims Geschwistern gelang es nicht so gut, ihrem Status zu entkommen. Heute ist Achim Fortbildner im Fachbereich Kunst beim IQSH und gibt seine Ideen an Lehrer weiter. Dies gelingt ihm gut und seine Ideen treffen auf Anklang. (Forsetzung Teil 2)

 
Dieser Eintrag hat bisher keine Kommentare

Kommentar schreiben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert