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Achim hat es geschafft, aus seinem Gefängnis auszubrechen, und er ist sicherlich nicht der einzige. Jedoch ist der prozentuale Anteil an Kindern aus bildungsfernen Verhältnissen, der später einen akademischen Beruf ausübt, sehr gering. Die Kinder werden schon in jungen Jahren bildungstechnisch benachteiligt und so befinden sich zum Beispiel nur 17,1% der unter Dreijährigen und nur 73,4% der Drei- bis Fünfjährigen eine Kita, während es bei den Kindern aus Akademikerfamilien stolze 29,6% und 87,5 Prozent sind. In der Grundschule geht es dann weiter und die Kinder aus bildungsfernen Verhältnissen haben einen völlig unterschiedlichen Startpunkt als die Akademikerkinder, die oft schon eine Menge wissen. Wenn du jetzt kein überdurchschnittlich intelligentes Kind bist, das schnell lernt und schon einen ausgeprägten Verstand hat, der es ihm ermöglicht selbständig zu denken und seine eigenen Entscheidungen zu treffen, so hast du schon von Anfang an die schlechtesten Voraussetzungen und wirst wahrscheinlich bald in Kontakt mit den ersten Vorurteilen und gemeinen Kommentaren kommen, die es dir nur noch schwerer machen. Selbst die überdurchschnittlich intelligenten Kinder aus bildungsfernen Verhältnissen schaffen es oft nicht Durch Bildung aufzusteigen, also wie soll es möglich sein für ein durchschnittlich intelligentes Kind? Und selbst wenn es ein Kind schafft aufzusteigen, so ist es oft nicht annähernd auf dem Niveau, auf dem es sein könnte, da es durch fehlende Kontakte eigentlich sowieso nie eine richtige Chance auf einen Job ganz oben hatte.
Wie soll man es also schaffen dieses Problem aus der Welt zu schaffen? Die Frage ist gar nichtso leicht zu beantworten. Ich denke, dass es einfach viel zu groß und weitreichend ist, um es wirklich aus der Welt zu schaffen. Im Vergleich zu Früher haben Kinder aus bildungsfernen Verhältnissen auch schon viel mehr Möglichkeiten. So ganz gerecht ist es aber bei weitem noch nicht. Man kann einfach weiter versuchen das Problem zu verkleinern, indem man mehr persönlichen Bezug zu den Kindern aufnimmt und ihnen von Anfang an hilft. Man sollte Vorurteile minimieren und versteckte Talente und Potenziale in Kindern entdecken und sie fördern. Außerdem sollten gerade Lehrer sich ihrer Verantwortung und Wichtigkeit im Leben eines Kindes bewusst sein und sollten auf gar keinen Fall abwertende Kommentare abgeben, die die Kinder ihre Zukunft kosten könnte. Außerdem ist es essenziell, dass keine Türen vor Nasen geschlossen werden, die den Eintritt durch diese Türen mehr verdient haben als jeder andere, der nur durch Kontakte und Geburtsstatus die Tür geöffnet bekommen hat. Zu guter letzt könnt ihr euch selbst hinterfragen und mal darauf achten, ob ihr nicht selbst mal einen Kommentar abgegeben habt, der euch nicht viel bedeutet hat, jedoch ein Kind mit Potenzial die Welt zu verändern das Selbstwertgefühl und die Zukunft gekostet hat.
Quellen: Interview mit Achim Kirsch und Antonia Kirsch, alle Zahlenangaben über KI Google.