Generative KI – der Jobkiller in der IT? 1

Nicolas 24. November 2025

Künstliche Intelligenz ist eine der größten Errungenschaften der Informatik, der Wissenschaft, ja sogar der Menschheit. Es werden künstliche Gehirne erschaffen, um sich Texte schreiben zu lassen, sich zu unterhalten, Bilder und Videos zu erstellen, Musik zu komponieren, man kann ihnen Eigenschaften antrainieren, manche denken sogar, sie hätten eine Beziehung mit einem Chatbot. Bill Gates, der Gründer von Microsoft, verkündet, dass es nur 3 Jobs gibt, die nicht durch KI ersetzt werden können. Laut ihm gehöre auch der Beruf des Programmierers dazu. Ob diese Prognose so stimmt, bleibt fraglich, zumal das Schauen in die Glaskugel nun wirklich nicht jeder beherrscht.
Viele Sprachmodelle wie ChatGPT oder und andere spezialisiertere Modelle können sogar programmieren, wenn auch nicht ganz ausgereift. Aber gut genug, um z. B. eine ganze Webseite ohne jegliches Fachwissen zu erstellen? Eine sehr wichtige Frage, egal, in welche Richtung man schaut. Für den normalen Bürger, denn für ein kleines Business reicht meist das Geld nicht für eine Webseite. Für Internetagenturen könnte das ein großes Problem darstellen, schwindender Gewinn könnte die Folge sein.
In Deutschland sind laut Statista rund 1,2 Millionen in der EDV tätig, 96.000 Unternehmen mit einem insgesamten Umsatz von 153 Milliarden Euro, also im Durchschnitt 1,6 Millionen Euro Umsatz auf 12 bis 13 Mitarbeiter. Könnte nun ein Teil davon durch KI ersetzt werden, hat dieser Arbeitsmarkt wenig Chancen. Doch was sagt eine KI selber? Was sind ihre Vorstellungen, was sie oder andere künstliche Intelligenzen kann oder können wird? ChatGPT erklärt, es werde irgendwann Tools geben, mit welchen man ganze Homepages machen kann, auch ohne jegliches Vorwissen. Auf die Frage hin, ob dadurch diese Branche Schaden nehmen werde, erklärt der Chatbot, dass möglicherweise die Beschäftigten ihre Orientierung transformieren müssten und selber im Bereich KI arbeiten sollen, also Wartung, Training, etc.
Das Sprachmodell von DeepAI gibt nur sehr kurze Antworten. Ja, es werde Tools geben, mit welchen man eine Webseite als Laie machen können werde. Die EDV-Branche könne Chancen als auch Herausforderungen erleben. Routinearbeiten werden wegfallen und die Mitarbeiter müssten sich weiterentwickeln und in der Beratung oder selber auf dem Gebiet KI-Entwicklung tätig sein.
Sowohl ChatGPT als auch DeepAI war der Meinung, dass Menschen der IT-Branche sich auf KI-Entwicklung und Beratung umstellen müssten. Aber ein komisches Gefühl, wenn eine KI einem selber sagt, was man machen soll, zumal sie selber dafür verantwortlich ist.

Auch in einer vergleichsweise kleinen Stadt, die Kiel ist, wird zu künstlicher Intelligenz geforscht. An der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Kiel gibt es einige Projekte zum diesem Thema und welche, die sich damit intensiv auseinandersetzen.

 
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