Fin Bartels ist ein Ex-Fußball-Profi, der 18 Jahre lang in den deutschen Profi-Ligen spielte. Am vergangenen Mittwoch durften wir mit ihm sprechen.
Schüler: ,, Guten Tag Herr Bartels. Wir haben uns ein paar Fragen überlegt, die wir ihnen gerne stellen würden.
Unsere erste Frage lautet, wie sie als Kind auf den Fußball gekommen sind?"
F.B.: ,,Beide meiner Eltern haben Fußball gespielt, dadurch bin ich als Kind mit dem Fußball aufgewachsen."
F.B.: ,,Mit fünfzehn Jahren bin zu Holstein-Kiel gewechselt, wo Leute aus Kiel und Umgebung gespielt haben, die etwas ambitionierter waren. Dort fing es an mit der B-Jugend Bundesliga. Das war dann der erste große Schritt in meiner Karriere."
Schüler: ,,Bei welchen Vereinen haben sie im Laufe ihrer Karriere gespielt?"
F.B.: ,,Meine ersten Jugendvereine waren TSV Russee und Eidertal-Molfsee, dann Holstein Kiel, Hansa Rostock, FC St. Pauli, Werder Bremen, dann wieder Holstein Kiel und jetzt wieder bei Eidertal-Molfsee."
Schüler: ,,Hatten sie während ihrer Karriere noch andere Hobbys?"
F.B.: ,,Ich wollte möglichst viel Zeit mit meinen Freunden verbringen, ich wollte nie auf ein Fußball-Internat. Ich hatte auch die Möglichkeiten nach Köln, Schalke und Freiburg zugehen.
Ich wollte lieber noch meine Jugend genießen."
Schüler: ,,Welches Ereignis ihrer Karriere wird ihnen am meisten in Erinnerung bleiben?"
F.B.: ,,Schwierig zu sagen, jeder Verein hatte seine Momente.
Hier in Kiel z.B. bleibt natürlich das Spiel gegen die Bayern im Januar 2021 in Erinnerung. Es ist schwer bestimmte Momente rauszusuchen.
Das sind eher so Phasen, die man in den Vereinen mitgenommen hat."
Schüler: „Was waren ihre Beweggründe mit dem Profi-Fußball aufzuhören?"
F.B.: Letztlich war ich auch schon 36 Jahre alt.
Ich hab mir selbst immer schon gesagt, dass ich selbst entscheiden will, wann ich aufhöre und nicht der Trainer mir irgendwann sagt, dass es nicht mehr weiter geht. Ich bin auch kein Typ, der sich nachher nur noch auf die Bank setzten lässt. Dazu bin ich zu ehrgeizig."
Schüler: „Wie sind sie auf die Idee gekommen eine Gin-Fabrik zu eröffnen?"
F.B.: „Ich hab während meiner Karriere selten getrunken, wenn dann mal einen Gin. So ist dann irgendwann auf einer Reise der Name Gin Bartels entstanden. Als Profi hätte es wahrscheinlich keinen guten Eindruck gemacht eine Gin-Fabrik zu besitzen, deshalb habe ich dieses Vorhaben nun erst umgesetzt."
Schüler: „Okay, dann vielen Dank, dass sie sich Zeit für uns genommen haben. Schönen Tag noch."
Von:
Paul H. und Ben L., Klasse 8g
Schüler der Isarnwohld-Schule-Gettorf