Holsteinstadion ©
Interview mit Emma Jöhnk (17) Spielerin bei den Frauen von Holstein Kiel.
Wir: Wie bist du zu Holstein gekommen? Emma: Ich habe bei den Jungs gespielt, bis ich 15 war und dann habe ich durch die Landesauswahl, wo ich mit Mädchen gespielt habe, die eben bei Holstein spielen. Ich habe mit den Trainern geschrieben und so habe ich mir dann ein Probetraining organisiert. Das war zur B-Jugend hin. Zur U17 bin ich dann zu Holstein gegangen.
Wir: Wann und warum hast du mit Fußball angefangen?
Emma: Ich habe angefangen mit 8 oder 9, hier in Gettorf, durch meinen Bruder, der hat auch angefangen und durch meinen Cousin, der auch gespielt hat.
Wir: Machst du dir viel Druck?
Emma: Wir haben jetzt einen neuen Trainer und der sagt uns auch direkt, dass jeder mal Fehler macht, dadurch nimmt er schon den Druck ein bisschen aus dem Spiel raus. Natürlich will man auch so wenig Fehler wie möglich machen, aber ich spüre nicht so viel Druck, weil er den wirklich rausnimmt.
Wir: Bist du eine der jüngsten im Team?
Emma: Ja, also ich bin 2007er wir haben noch zwei 2008er in unserem Team und sonst sind die alle älter, aber auch nicht so viel. Wir haben ein paar die sind über 30, aber sonst sind viele auch Anfang 20 und das ist noch ok.
Wir: Wie schaffst du das Training, obwohl du ja vormittags noch Schule hast?
Emma: Wir sind ja eine Frauen Mannschaft und dadurch haben wir halt immer sehr spät Training, also meistens erst um 19 Uhr, dadurch dass ich jetzt in der Oberstufe bin haben wir halt manchmal auch bis 16 Uhr Schule, aber das kriege ich trotzdem noch gut hin und mit dem Auto fahre ich ja auch nur 15 Minuten nach Kiel.
Wir: Wie ist das Training strukturiert?
Emma: Wir haben viermal die Woche Training. Also jeden Tag außer Dienstag, Montag haben wir Regenerationstraining, weil wir sonntags meistens spielen und dann rollen wir mit der Blackroll oder dehnen uns ein bisschen und donnerstags haben wir immer Athletiktraining. Mittwochs und freitags ist normales Training. Wir: Was machst du gerne wenn du kein Fußball spielst?
Emma: Ich spiele entweder mit meinen Geschwistern, dann auch meistens Fußball oder ich treffe mich auch gern mit Freunden. Wir: Was gefällt dir am Fußball am meisten? Emma: Ich würde sagen so dieses Teamgefühl, wenn man zusammen gewinnt oder einen Pokal holt und dann eben so zusammen diesen Sieg feiern kann. Und wenn man selber als einzelner Spieler da auch noch was beitragen konnte, ist das halt auch toll.
Wir: Kannst du dir vorstellen auch nach der Schule noch weiter zu spielen?
Emma: Ja, also ich bin noch eineinhalb Jahre in der Schule, deswegen kann ich das jetzt noch nicht hundertprozentig sagen, aber eigentlich gefällt mir das da ganz gut. Und in Kiel gibt es ja auch eine Uni und viele von meinen Mitspielerinnen studieren auch da. Und das heißt da hat man auch dann immer noch ein Kontakt für nach der Schule. Und es bringt auch sehr viel Spaß in der Mannschaft, also Stand jetzt ja.