Oh Tannenbaum , oh Tannenbaum...

Eevi Struckmeier, 8a, Jungmannschule 21. November 2025 2 Kommentar(e)
© https://pixabay.com/de/photos/weihnachtsbaum-lichterkette-baum-232187/

...wie grün sind deine Blätter, singen wir jedes Jahr in der Weihnachtszeit. Grün, ja! Aber heutzutage ziemlich oft aus Plastik.Schaut man aktuell in die Prospekte von Aldi, Lidl und Co.,findet man künstliche Weihnachtsbäume in allen Varianten. Da stellt sich die Frage, sind diese eine Alternative zum traditionellen, natürlichen Baum?

Fest steht, der künstliche Weihnachtsbaum ist wesentlich langlebiger, er nadelt nicht, hat kaum Pflegeaufwand und ist dank seines Drahtskelettes stabil und formbar. Er ist allergikerfreundlich und es gibt ihn in allen möglichen Formen und Farben. Wenn man sich für den passenden Baum entschieden hat, entfällt das jährliche Gesuche und man hat viele Jahre etwas von seinem Kauf. Von 30€ bis 300€ ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Besonders für Menschen der älteren Generation ist es unkoplizierter, sich einmalig einen kleinen künstlichen Baum anzuschaffen.
Allerdings punktet der echte Weihnachtsbaum mit seiner natürlichen Optik und dem Geruch nach Wald und Natur. Dieser liegt bei deutlich günstigeren 30€ bis 60€. Der künstliche Baum wird oftmals in Asien produziert, deshalb steht ihm eine lange Reise bevor. Ob eingeflogen, verschifft oder mit dem LKW transportiert, CO²wird dabei massenhaft ausgestoßen. Das gilt auch für die Entsorgung. Da die Bäume aus Metall und Kunststoffen bestehen, müssen sie verbrannt werden. Werden sie nicht verbrannt, kann beim Zerfall Mikroplastik entstehen, welches die Gewässer belastet. Der traditionelle Tannenbaum ist eine natürliche Ressource, die immer wieder nachwächst und CO² speichert. Deshalb fällt die Entsorgung deutlich leichter. Er ist ökologisch abbaubar, das heißt, er ist kompostierbar und kann als Grünschnitt oder Mulch weiter verwendet werden. Mit dem Kauf unterstützt man die regionale Landwirtschaft und die lokalen Landwirte. Sinnvoll ist dies aber nur, wenn dabei auf den Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger verzichtet wird, ansonsten gibt es auch hier eine starke Belastung von Gewässern und Böden und man holt sich die Pestizide auch noch ins Wohnzimmer.

Mein Fazit ist, ein regional angebauter Baum, welcher unbehandelt ist und korrekt entsorgt wird, ist eine richtig gute Wahl. Ein künstlicher Baum ist ökologisch sinnvoll, wenn die Nutzung mehr als 10 Jahre beträgt. Emotionale Faktoren wie Tradition, Duft und Optik sprechen für den natürlichen Weihnachtsbaum, während Praktikabilität und Sauberkeit eher fürden künstlichen Baum sprechen.

Am Ende muss jeder selbst entscheiden, welcher Baum der richtige ist. Wichtig ist nur, dass wir weiterhin singen "oh Tannenbaum,oh Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter",denn grün sind sie ja beide.

 
2 Kommentar(e)
  1. skibidifemboy_beri
    25. November 2025

    Gutes Thema, passend, und ja....
  2. lilly
    25. November 2025

    ich finde den Artikel sehr informationsreich und spannend da ich selber einen künstlichen Tannenbaum habe und merke jetzt erst wie schädlich der Tannenbaum eigentlich ist

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