Das Sterben von Tieren in den Ozeanen ist kein neues Thema. Seit 1980 hat das Massensterben in den Meeren rapide zugenommen. Bis heute und seitdem sterben jährlich rund 2,5 Millionen Seevögel und Meerestiere. Schuld daran sind wir.
Ich gebe es zu, manchmal fliegt auch mir ein kleines Stück Plastik weg, und ich versuche nicht immer, alles sofort wieder einzusammeln. Ja, das passiert jedem mal, aber trotzdem müssen wir auf unseren Müll achten. Denn die Meerestiere und Vögel trifft es hart. Sie sind täglich dem Risiko ausgesetzt, durch Plastik zu sterben. Jährlich sterben 2,5 Millionen von ihnen, zum Beispiel Meeresschildkröten, die in Plastiktüten beißen, weil sie denken, es wären Quallen, die sie dann fressen wollen. Dabei kann sich die Plastiktüte über ihrem Kopf wickeln, sodass sie, traurigerweise, erstickt, weil sie keine Luft mehr holen kann. Und das ist nur eines der traurigen Beispiele.
Dieses Problem ist ja nicht plötzlich aufgetaucht, sondern es besteht schon seit 45 Jahren. Das soll nicht heißen, dass die Meerestiere erst ab da gestorben sind. Nein, ab da hat es erst richtig begonnen: das Massensterben von Tieren in unseren Ozeanen. Aber der Müll ist nicht nur in den Ozeanen, sondern auch in Flüssen, Seen und an den Küsten. Man sieht es besonders in ärmeren Ländern, wo man das Wasser in den Flüssen oft nicht mehr sehen kann, weil so viel Müll darin schwimmt. Die Leute dort können jedoch auch nichts dafür, denn sie haben keine Möglichkeit, den Müll ordentlich zu entsorgen.
Deshalb finde ich es auch traurig, dass wir dagegen so wenig unternehmen. Es kann sich niemand herausreden, dass er nichts gewusst hat, denn jeder hat schon mal etwas über Umweltverschmutzung gehört. Trotzdem nehmen die meisten Leute diese Bedrohung erst ernst, wenn sie es selbst sehen. Momentan schwimmen etwa 80 bis 150 Millionen Tonnen Plastik im Meer und es kommt jedes Jahr noch mehr dazu. Und das finde ich schrecklich, wie viel jedes Jahr hinzukommt. Es sind etwa zehn Millionen Tonnen Plastik, was so viel wäre, wie eine Lkw-Ladung Plastik pro Minute, die in die Ozeane gekippt wird. Das ist erschreckend.
Also achtet auf euren Müll und lasst ihn nicht einfach in der Natur oder in der Stadt liegen – und zwar nicht nur Plastikmüll, sondern auch anderen Müll wie Glasscherben oder Elektroschrott. Wir sollten ihn ordentlich wegräumen, denn wenn Scherben einfach auf den Boden geworfen werden, können sich Streuner verletzen, die in den Mülltonnen nach Futter suchen. Außerdem müssen wir uns einfach um unsere Umwelt kümmern, denn dieser Planet ist unsere einzige Heimat. Also müssen wir ihn mit dem nötigen Respekt behandeln.