Gemeinschafts- und Naturerlebnis in der Waldjugend

Julius Henneke, Klasse 8b, Gymnasium Wellingdorf 19. November 2025

Heikendorf. In der Waldjugend geht es vor allem um den Wald und darum, wie man ihn schützen kann. Sie wurde 1947 von Klaus Gundelach in Schleswig-Holstein gegründet und gehört zur Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). Unter anderem sollten die Wälder nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgeforstet werden.

Bald danach folgten neue Gründungen in Hamburg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen, später auch Bayern und das Saarland. 1966 schlossen die Landesverbände sich zum Bundesverband der Deutschen Waldjugend zusammen. Seit 1978 ist die DWJ ein selbstständiger eingetragener Verein, welcher als gemeinnützig und förderungsfähig nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz anerkannt ist. Bei den Späherproben geht es darum, viel über das zukünftige Leben zu lernen, jedoch nicht im schulischen Sinn. Vielmehr kommt es darauf an, sich selber herauszufordern und nur das zu machen, was man sich auch wirklich zutraut. Neben dem Aufenthalt in der Natur erprobt man dabei auch praktische Dinge wie das Aufbauen einer Kohte oder das Feuermachen.


 

 "Die Waldjugend macht viel r die Umwelt, zum Beispiel säubern wir Nistkästen", sagt Arthur Henneke (11).

 

 


 

Außerdem gibt es viele Lager, bei denen zahlreiche Waldläuferinnen und Waldläufer zusammenkommen. Hier werden die oben genannten Späherproben abgehalten. Zudem gibt es einige Forsteinsätze wie das Zusammenharken von Heu, bei denen gemeinschaftlich gearbeitet wird. Bei all dem können die jüngeren Waldläufer von älteren lernen. Da es ein Jugendverband ist, bleiben die meisten Mitglieder nur bis in die späten Zwanziger. Das Aufnahmealter ist von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich, doch meist liegt es zwischen fünf und zehn Jahren. Wenn man während seiner Probezeit gut bei der Sache ist, wird man aufgenommen und zählt offiziell dazu. Gemeinschaft ist sehr wichtig, weshalb es oft Gruppenstunden gibt, bei denen viele Spiele gespielt werden. Doch beschäftigen sich die Teilnehmnerinnen und Teilnehmer auch viel mit dem Wald und anderen Naturthemen. Hierzu zählt besonders, wie man den Wald schützen kann und wie man sich im Wald verhält.Waldläuferinnen und Waldläufer erkennt man an ihrem grünen T-Shirt oder Pullover. Außerdem tragen sie gerne Latzhosen. Aufgenommene Mitglieder erkennt man an einem grün-schwarz gestreiften Tuch.

 

 

 

 
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