Egal, wohin man in Deutschland schaut, überall gibt es Weihnachtsmärkte von großen Städten wie Hamburg oder Lübeck bis zu den kleinen Städten und Dörfern wie Bad Segeberg oder Pronstorf. Doch sollte man dieses Jahr überhaupt auf den Weihnachtsmarkt gehen? Oder ist es doch zu unsicher?
Da es in den letzten Jahren alleine schon zwei Anschläge auf Weihnachtsmärkte gab, haben viele Menschen Angst, dieses Jahr einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Aber auch Experten warnen vor neuen Anschlägen in diesem Jahr. Letztes Jahr gab es einen Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt: Dort ist ein PKW Fahrer in die Menschenmenge gefahren und hat sechs Leute getötet und 300 weitere verletzt. Dadurch sorgen sich viele Magdeburger Bürger. Kann man Glühwein trinken, ohne Angst zu haben? Nach einem großen Behörden-Hickhack um die Sicherheit des Weihnachtsmarkts, steht nun aber auch fest: Der Weihnachtsmarkt findet statt!
Am 19. Dezember 2016 gab es einen weiteren Anschlag in unserer Hauptstadt Berlin. Bei diesem gewaltigen Schicksalsschlag starben 11 Menschen und zahlreiche weitere wurden verletzt. Der Attentäter raste mit einem LKW in die Menschenmenge. Aufgrund eines sogenannten Notbremssystems, was automatisch ausgelöst wird, kam das Fahrzeug nach 60-80 Metern zum Stehen und wurde aus dem Weihnachtsmarkt gelenkt. Dieser Anschlag wurde von dem Täter Anis Amri verübt. Er konnte vor der Polizei fliehen und wurde dann am 23. Dezember 2016 von der Polizei in Norditalien erschossen. Viele fragten sich, warum er erschossen wurde? Der Grund ist, dass Amri bei einer Routinekontrolle auf die Polizisten schoss, die Polizisten handelten aus Notwehr und erschossen ihn. Am 20. Dezember 2016 warb eine Terrormiliz damit, den Anschlag verübt zu haben. Dieser Anschlag gilt als schwerster islamistischer Terroranschlag in der Geschichte Deutschlands.
Durch diese beiden Anschläge sind sich zwei Drittel der deutschen Bevölkerung nicht sicher, ob man dieses Jahr auf den Weihnachtsmarkt gehen sollte (Quelle: Tagesspiegel). Aber die deutschen Weihnachtsmärkte rüsten nach diesen Anschlägen in den früheren Jahren massiv auf. So gehören beispielsweise Poller um einige Weihnachtsmärkte herum, mehr Sicherheitspersonal,sowie Fahrverbote zum neuen Sicherheitskonzept. Zusätzlich sorgen ein striktes Messerverbot, eventuelle Taschenkontrollen und Videoüberwachung für Sicherheit. Trotz dieser umfangreichen Sicherheitskontrollen sind die Meinungen um einen Weihnachtsmarktbesuch in diesem Jahr gespalten.
Was denken Sie darüber? - Sicher genug oder doch in diesem Jahr lieber Glühwein mit den Lieblingsnachbarn im eigenen Garten?
Ich denke, man sollte dieses Jahr schon etwas vorsichtiger sein als sonst und als gute Alternative einfach auf kleinere Weihnachtsmärkte wie in Bad Segeberg, Pronstorf sowie Reinfeld oder Bad Oldesloe gehen. Ich wünsche allen eine schöne Adventszeit!
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