Immer mehr Insekten sterben aus!

Gymnasium LütjenburgGymnasium Lütjenburg 23. November 2017

Johanna Handke

Gymnasium Lütjenburg, Wahlpflichtbereich Medienpraxis

80 Prozent weniger Insekten seit 1982: Das
Bundesumweltministerium hat einen drastischen Rückgang vieler Insektenarten in
Deutschland festgestellt - das hat gravierende Folgen.

Man kennt die Insekten als lästige Viecher und wünscht sich manchmal, dass es sie
nicht mehr gibt. Doch wir brauchen die Insekten, sie sitzen am Hebel der Welt,
80% Prozent aller Wildpflanzen werden von Insekten bestäubt und etwa ein
Drittel unserer Nahrungsmittel. Sie sind die unsichtbare Kraft, die die Erde am
Laufen behalten. Denn sie ernähren uns und sorgen dafür, dass organische
Abfälle schnell verschwinden. Forscher haben mit so einer rapiden Senkung der
Insekten nicht gerechnet. Gefährdet werden Insekten weltweit durch mehrere
Faktoren, die fast alle mit dem Mensch zu tun haben: schwindende Vielfalt auf
den Feldern durch Monokulturen, Umweltverschmutzung, schrumpfende Lebensräume
und der Pestizideinsatz der industriellen Landwirtschaft. Der WWF fordert eine
Senkung des Pestizideinsatzes und ein Verbot hochwirksamer Neonicotinoide, eine
Gruppe von Insektiziden.

Ein Aussterben vieler Arten ist wohl nicht mehr zu retten, dennoch können wir alle
dazu beitragen, ein größeres Aussterben zu verhindern, indem wir z.B. Bio
Lebensmittel kaufen, diese werden auf dem Acker nicht mit gefährlichen Düngern
behandelt. Außerdem könnten wir in unsern Gärten Insektenhotels aufstellen, da
es für Insekten immer schwieriger wird, natürliche Nistmöglichkeiten zu finden.
Eine weitere Gefährdung der Tierchen sind giftige Mückensprays auf die wir
verzichten sollten. Denn selbst wir Menschen können ohne die Insekten nicht
mehr lange leben.

 

 
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