Misch - Medien in der Schule: ein Projekt- viel(seitig)e Optionen

Das Rascheln von Papier, der Geruch von frischer Druckerschwärze, aufgeregte Stimmen gepaart mit stiller Spannung im Klassenzimmer...

Das Projekt MiSch versorgt jede (neugierige) Nase im Verbreitungsgebiet der Kieler Nachrichten und Segeberger Zeitung täglich mit einer eigenen Zeitung. Fortschrittliche Geister, denen die stimmungsvolle Lektüre der Printausgabe nicht ausreicht, können mit dem Zugriff auf ePaper, App und Webseite der KN/SZ auch den digitalen Weg zu den aktuellen lokalen und überregionalen Nachrichten einschlagen.

Größtmögliche Individualität für Schüler und Lehrer

Und nicht nur der Zugang zu den Nachrichten kann individuell gewählt werden, auch der Umgang mit der KN/SZ kann frei nach Vorliebe und Fähigkeit gestaltet werden: Fleißige Leser verfolgen ausdauernd ihre persönlichen Leseinteressen; vorwitzige Spürnasen begeben sich auf die vertiefende Recherche neu entdeckter Themen und Schreiberlinge melden sich mit ersten kreativen Beiträgen in Schrift, Bild oder Ton zu Wort, welche auf dem Blog oder auch in der Printausgabe veröffentlicht werden können.
 
Unterrichtsmaterial nach dem Baukastenprinzip

Doch hier ist noch lange nicht das Ende des gestalterischen Spielraums erreicht: Das begleitende Unterrichtsmaterial gleicht einem Baukasten, aus dem die Bausteine ausgewählt und je nach Bedarf einsetzt werden können. Die Themen reichen von der Entstehung der Zeitung über den Arbeitsalltag eines Redakteurs bis hin zum Vergleich der verschiedenen digitalen Kanäle der KN/SZ. Die Aufbereitung mit unterschiedlichen Methoden und Schwierigkeitsgraden ermöglicht eine individuelle Gestaltung des Unterrichts.

Projektbegleitende Angebote

Der Einblick in den Alltag eines Redakteurs soll noch greifbarer werden? Es fehlen Themen zum Recherchieren und Schreiben? Und wie sieht eigentlich der Drucker aus, der die Zeitung ausspuckt? Mit den projektbegleitenden Angeboten können die Schüler einen Redakteur der KN/SZ mit Fragen löchern, eine Redaktionssitzung bei der Förde Sparkasse oder eine Veranstaltung in der Sparkassenarena besuchen oder die ratternden Maschinen im Druckzentrum bestaunen.

Das Beste zum Schluss

Und ganz nebenbei wird durch das tägliche Leseritual und die längere Beschäftigung mit lokalen und überregionalen Inhalten ein vertrauensvoller Umgang mit der Zeitung  und Orientierung in der oftmals unübersichtlichen Informationsflut aufgebaut.

...und was stimmungsvoll mit dem Zeitungsrascheln begann, endet ebenso stimmungsvoll mit neu gewonnenen Interessen, dem Stolz über die eigenen Beiträge und einer Preisverleihung für die besten Beiträge.
 
 
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