Von den Katakomben bis aufs Dach

Gemeinschaftsschule TodenbüttelGemeinschaftsschule Todenbüttel 17. November 2017

KIEL/TODENBÜTTEL. 8.45 Uhr, Treffpunkt Bahnhof Hohenwestedt.
Leises Gemurmel, angespannte Ruhe. Was würde uns heute erwarten? Ein Blick
hinter die Kulissen der Sparkassen-Arena. Viele von uns waren schon einmal als
Besucher dort – aber wie sieht es an den Plätzen aus, wo sonst niemand
hinkommt? Mit vielen Fragen im Gepäck stiegen wir in den Zug, um nach Kiel zu
fahren.

Als wir am Mittwoch um halb elf vor der 65 Jahren alten
Sparkassen-Arena standen, waren alle sehr gespannt. Nach einiger Zeit wurden
wir von Veranstaltungsleiter Sven Nissen in einen Vorraum geholt. Von dort
konnten wir schon einen ersten Blick in die Arena erhaschen. Dann gingen wir in
einen Konferenzraum, wo wir viele Informationen und Antworten auf unsere Fragen
erhielten. Danach haben wir uns auf den Weg gemacht, um tiefere Einblicke in
die Arena zu bekommen. Begleitet wurden wir auf unserem Rundgang von André
Santen von der Förde Sparkasse. Zuerst gingen wir in den Backstagebereich der
Stars – und waren überrascht, dass die
Räume gar nicht so groß waren, wie wir gedacht hatten. Außerdem bekamen wir die
Gelegenheit, in die Umkleideräume der Handballer vom THW Kiel zu gehen. Überall
an den Wänden begleitete uns der Schriftzug des Vereins.

Sven Nissen erzählte uns von zahlreichen Erlebnissen in
seinen 27 Jahren in der Sparkassen-Arena. Dort, so berichtete er, finden jedes
Jahr 100 bis 120 Events statt. Als wir dann zur Tribüne mit 13500
Zuschauerplätzen kamen, erfuhren wir viel Wissenswertes über die Technik und
den Bau der Arena, etwa, dass die vier Pfeiler in den Ecken noch von einem
alten Flugzeughangar auf Sylt stammen.

Dann kam es zum Höhepunkt der Führung. Dafür ging es hoch
hinaus: Wir durften auf das Zwischendach der Sparkassen-Arena klettern; wer
schwindelfrei war, sogar auf das Hauptdach, von wo wir bei strahlendem
Sonnenschein einen tollen Blick auf Kiel genießen konnten. Das war alles sehr spannend
und hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Toll, dass wir diese Führung
mitmachen durften! Mit vielen Eindrücken im Gepäck ging es mit dem Zug zurück
nach Todenbüttel.

 
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