Wir sind Kiel!!!

Gymnasium AltenholzGymnasium Altenholz 16. November 2017

Von Tjorge Mundt, Jacob Grütters, Noa Teegen

Spannender könnte ein grauer Novembersonntag kaum sein, als eine Karte für das Champions League Spiel vom THW Kiel gegen RK Celje Pivovarna Lasko in der Sparkassen Arena zu haben und anschließend ein Spieler interviewen zu dürfen.

Dabei nahmen wir viele Eindrücke aus der Mixed–Zone, der Pressekonferenz und natürlich aus dem Spiel selbst mit. Vor dem Spiel haben wir eine Führung durch die Pressezone und den Einlaufbereich der Spieler bekommen. Dort trafen wir auch einige Spieler persönlich. Die Anspannung war ihnen und uns ins Gesicht geschrieben. Dann gingen wir zu unseren Plätzen hinters Tor, worauf die Spieler schon eingelaufen kamen. Das Champions League Spiel 6. gegen 7. Platz begann. Anfangs war das Spiel recht ausgeglichen, doch später in der ersten Halbzeit war der THW dominanter als der slowenische Rekordmeister, jedoch waren in beiden Mannschaften die Torhüterleistungen herausragend. 15:14 Halbzeitstand. In der Halbzeitpause gingen wir durch den Pressetrakt und sahen die hochkonzentrierten Spieler den Gang entlanglaufen. Kurz vor Ende der Halbzeitpause gingen wir an unseren Platz und die Spieler wieder aufs Spielfeld. Das Spiel nahm wieder seinen Lauf. THW Kiel führte und lieferte ein sehr spannendes Spiel. Wende in der 49. Minute, erste Führung für RK Celje! Jetzt ließ die Leistung des THW kontinuierlich nach. Letztendlich verloren sie das Spiel leider 29:26.

Nach dem Spiel begann für uns der aufregendste Teil des Abends. Zunächst warteten wir hinter dem Eingang der Halle darauf, dass der Trainer und ein Spieler, in dem Fall Niklas Landin, von der Besprechung zu der Pressekonferenz gingen. Wir setzten uns ebenfalls in die Pressekonferenz - direkt neben Landin. Schon begann die Pressekonferenz - das ist normalerweise nicht besonders spannend, da diese in der Champions League auf Englisch und nicht besonders verständlich ist, doch wir waren sehr interessiert.

Als die Pressekonferenz zu Ende war und Alfred Gislason und Niklas Landin den Gegnern zum Sieg gratuliert hatten, gingen wir sehr zurückhaltend, aber trotz der Niederlage mit einemLächeln auf Niklas Landin zu und fragten ihn, ob es möglich wäre, ein kleines Interview mit ihm zu führen. Er stimmte diesem zu und wir begannen ihm die Fragen zu stellen, die uns interessierten.

Zuerst fragten wir, ob er Rituale vor den Spielen habe, darauf antwortete er: ,, Nein, ich versuche keins zu haben, wenn es nicht funktioniert, würde die Welt vielleicht für mich untergehen." Die nächste Frage, die wir Landin stellten, war, ob er nicht Angst hätte, wenn der Ball, mit 90-110 km/h auf ihn zufliegt. Überraschend entspannt antwortete er, dass er vor dem Ball keine Angst hätte, da die Feldspieler auf diesem Niveau Ahnung hätten, wo sie das Tor treffen. Als nächstes interessierte uns, ob es schon immer sein Traum war, mit dem Sport erfolgreich zu werden. Seine Antwort darauf: ,, Eigentlich nicht, es hat alles angefangen als Hobby, meine Eltern haben gespielt und ich habe angefangen, viel zu trainieren und viel Handball zu spielen, es hat mir viel Spaß gemacht und irgendwann wurde es ernst. Ich habe einen Vertrag bekommen und darüber habe ich mich sehr gefreut, jedoch war es nicht mein Ziel von Anfang an, dass ich mit dem Sport mein Leben lang Karriere mache." Noch eine Frage die uns interessierte: Wie es ist, wenn 10 000 Menschen den eigenen Name rufen. Der Kieler Torhüter antwortete: ,,Es ist ein tolles Gefühl, besonders in Kiel ist es immer geil reinzulaufen vor 10 000 und ja es ist einfach ein gutes Gefühl vor so vielen Menschen zu spielen und zu hören, wie sie einen anfeuern."

Damit endete unser kleines Interview mit Niklas Landin. Wir bedankten uns und machten noch Fotos. Auf dem Weg aus der Halle trafen wir dann noch Marko Vujin und Lukas Nilsson und wir machten auch noch Fotos mit ihnen. Insgesamt, war es ein sehr schöner und vor allem spannender Abend für uns, an dem wir viele Eindrücke sammeln konnten und Spaß dabei hatten, beim Blick auf und hinter das Spielfeld.

 
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