Eine Reise nach Mumbai

Ankunft in Mumbai

                                                 

                                                 
Ankunft in Mumbai     

Start in eine zweiwöchige Reise in Indien            

Wir landen. Meine Eltern, meine Schwester Jana, meine Brüder Fabian, Julian und ich,
Bast,  haben einen 13 stündigen Flug hinter uns. Jetzt sind wir endlich in Mumbai. Ich bin müde und möchte endlich schlafen können.

Vom Flugzeug steigen wir in einen klimatisierten Bus, der uns zum Flughafengebäude bringt. Im Flughafengebäude werden wir sofort kontrolliert, unser Handgepäck und unsere Pässe. Die Inder sind freundlich, aber ich kann sie nichtverstehen. Sie sprechen Hindi und meistens kein Englisch. Das  Gebäude gefällt mir, es ist groß und hell. Aber überall stehen Polizisten mit Gewehren und das macht mir etwas Angst. Nach mehreren Kontrollen dürfen wir schließlich den Flughafen verlassen.

Außerhalb des Flughafens ist es sehr heiß, so warm habe ich mir Indien nicht vorgestellt! Vor dem Flughafen herrscht ein Gewimmel von Taxen und Menschen, lautes Gehupe und Gerufe. Es dauert nicht lange und wir haben auch zwei Taxen für uns ergattert. Erstaunt beobachte ich, wie die Taxifahrer unser Gepäck auf die Dächer der Taxen laden.  Sie schnüren es fest und ich hoffe, dass wir es unterwegs nicht verlieren. Kurz nachdem wir losgefahren sind, bemerke ich das etwas nicht stimmt. Wir fahren auf der falschen Seite! Als ich dies meinem Vater sage, lacht er nur und erklärt mir, dass Indien früher eine Kolonie von Großbritannien war und dort auch links gefahren wird. Nach 15 Minuten Fahrzeit erreichen wir das Hotel, in dem wir die nächsten Tage übernachten werden.

Als wir das Hotel betreten, empfängt mich eine angenehme Kühle. Erstaunt sehe ich, dass alles aus Marmor besteht. Der Tresen , die Tische und der Boden. Müde und erschöpft lassen wir uns in die aufgestellten Sessel fallen, während mein Vater uns anmeldet. Schon kommen zwei höfliche Mitarbeiter und bringen unser Gepäck auf unser Zimmer. Endlich dürfen wir die Zimmer betreten und wir alle fallen sofort in einen tiefen Schlaf. Nachmittags werde ich von meinen Eltern geweckt und wir machen uns bereit, damit wir die Gegend erkunden können. Schon als  wir aus der Tür treten, bereue ich die Entscheidung einen Pullover mitgenommen zu haben.

Nach rund sechs Kilometern in der Hitze gelangen wir zu einer Brücke. Gleich am Anfang bemerke ich blaue Plastikplanen unter Brücke. In der Mitte angelangt, sehe ich überall Satellitenschüsseln und Plastikplanen, darunter Menschen in abgewetzter und dreckiger Kleidung. Mein Vater bemerkt mein fragenden und erschrockenen Blick. Ein weiteres Mal klärt er mich auf, dass es diese Leute nicht genügend Geld am Tag verdienen, um sich eine Wohnung zu leisten, da die Wohnungspreise stetig teurer werden.

Mit mulmigen Gefühl laufe ich weiter und wir erreichen kurze Zeit später ein großes Hochhaus. Dieses Gebäude kenne ich aus "Galileo". Der Besitzer, ein Milliardär, hat dieses Haus nur für sich und seine Familie gebaut. Während wir langsam weitergehen, frage ich mich, warum dieser Mann nicht das Geld den Leuten gibt, die es wirklich nötig haben und unter Plastikplanen schlafen. Wie kann jemand, der so viel Geld hat, es nur für sich benutzen und nicht den Armen helfen ? Mit dieser Frage neigt sich der Tag zum Ende und wir laufen langsam zurück.



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