Ist Gaming besser als man denkt?

Colin Kudzus, Josh Nemetz, Yannik Schäfer, 8EW, iGF 19. November 2020
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IST GAMING BESSER ALS MAN DENKT ?
Pro und Contra von Videospielen


Wir alle gamen doch manchmal gerne, um uns die Zeit zu vertreiben.
Doch ist Gaming etwa besser als sein Ruf?

In der Corona Zeit ist es schwierig im persönlichen Kontakt mit Freunden oder Bekannten zu bleiben. Deswegen sind soziale Medien zur Kommunikation wichtiger geworden als im normalen Alltag. Kommunizieren kann man eben auch beim Online-Gaming. So bleibt man verbunden. Also ein Pluspunkt fürs Gaming.

Die Pro und Contra Seiten von Videospielen sind von Spiel zu Spiel verschieden. Es gibt Videospiele in denen man kreativ und einfallsreich sein kann und auch Videospiele bei denen es eine festgelegte Reihenfolge gibt (Storygames). Es ist also für fast jeden etwas dabei.

Die guten Seiten an Videospielen sind Kommunikation, Spaß, Kreativität und in manchen Spielen auch neue Sprachkenntnisse und Lernspiele. „Es ist sogar möglich auf legale Weise Geld mit Videospielen zu verdie-nen" , sagt Nikita Zimmerman, ein Mitschüler von uns. Damit nennt er nicht den einzigen Vorteil:

In einigen Spielen steht die Kreativität im Vordergrund und der Vorstellung des Spielers sind keine Grenzen gesetzt. Außerdem ist Gaming Stress abbauend, weil man sich während des Spielens auch entspannen kann.

Gaming kann Fähigkeiten wie Multitasking, Hand-Augen-Koordination und taktisches Denken verbessern. Es kann Erwachsene sogar von Suchtmitteln wie Zigaretten, Alkohol und Drogen abhalten, da man ein anderes Zeitgefühl beim Gamen hat.

ABER: Auch wer gerne gamed sollte auf Pausen achten.
Pausenzeiten sind essenziell wichtig für den Körper, besonders wenn man lange Zeit auf den Bildschirm schaut. Dadurch müssen die Augen nicht geschädigt werden, können es aber, wenn man die Regel der Pausenzeiten nicht einhält. Man sollte mindestens halb so lange Pause machen wie man vor dem Bildschirm saß, um das Gehirn und die Augen zu entlasten.

Natürlich gibt es nicht nur Gutes beim Gaming, sondern auch schlechte Seiten:

Manche Spiele können aggressiv machen, zum Beispiel Shooter-Spiele, in denen es darum geht, andere zu töten und meist auch selbst getötet zu werden.

Yendrik Holst, ein Mitschüler, spielt selbst gern und weiß: „Persönliche Kontakte können normalerweise durch übermäßiges Gaming vernachlässigt werden."

Die schlechten Seiten des Gamings sind Sucht, Aggression, in Nicht-Corona-Zeiten Vernachlässigung von persönlichen Kontakten und in sehr schwerwiegenden Fällen auch Realitätsverlust.

Bei einer Spielsucht besteht die Gefahr, dass man man langsam nicht mehr zwischen Realität und Spiel unterscheiden kann (Realitätsverlust). Häufig ist dies eine Folge davon, dass Gamer den Kontakt zu anderen Personen durch das Spielen verloren haben.

Aber man muss auch bedenken, dass in Zeiten vor Corona Spielsucht dafür sorgen konnte, dass man soziale Kontakte vernachlässigte, während es in Zeiten, wo persönliche soziale Kontakte kaum möglich sind, eine gute Alternative ist, um sich mit mehr als einem Haushalt online zu treffen und Kontakt zu halten

FAZIT: Wenn man es nicht übertreibt, ist gegen Gaming nichts einzuwenden. Man sollte nur immer darauf achten, dass es eine Freizeitaktivität bleibt und nicht den Alltag bestimmt. In Zeiten von Corona kann es sogar helfen, sich nicht allein zu fühlen und mit anderen in Kontakt zu bleiben.

 
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